Unsere Kommunionkinder aus Ulmbach

Danke an unsere Kommunionkatechetinnen aus Ulmbach

Pilgerfahrt nach Schio und Padua

Unsere Pilgerfahrt nach Schio und Padua

 

„Pilgerfahrten symbolisieren das Leben, führen Menschen zu Orten, „deren Boden heilig ist“, geben Gemeinschaft mit in gleicher Weise Suchenden und lassen Stärke finden zum besseren Bestehen nach der Rückkehr.“

So oder ähnlich könnte man unseren Weg zur Königin der Liebe von Schio und nach Padua beschreiben. Maria hat uns gerufen und es hat sich eine große Schar auf den Weg gemacht, um diesen wundervollen Gnadenort am Fuße der Südtiroler Alpen kennenzulernen.

Man kann sagen, dass unsere Gemeinschaft gesegnet und geführt war. Von Anfang an war zu spüren, dass diese Reise etwas ganz besonderes für uns alle werden sollte.

Der Auftakt in unserer Kirche zur frühen Morgenstunde erfüllte den Raum mit Freude und Harmonie, die sich über die ganze Zeit unseres Zusammenseins fortsetzen sollte.

Die von manchen so gefürchtete lange Fahrt von 12 Stunden verging aufgrund der wundervollen Eindrücke und des guten Miteinanders wie im Flug. Da konnte uns die letzte Etappe über einen für den Bus nicht so geeigneten Alpenpass nicht mehr viel anhaben. Mit der Hilfe der Gottesmutter war auch diese so spannende Fahrt, durch die atemberaubend schöne Landschaft der italienischen Ausläufer der Alpen zu schaffen.

In Schio erwarteten uns unser geistlicher Leiter, Pater Konrad und das Team von ehrenamtlichen Helfern der Gnadenstätte. Es war von Anfang an zu spüren, dass die Wahl dieser Pilgerunterkunft „Casa Nazareth“ die einzig richtige gewesen ist. Mit Herzlichkeit und steter Hilfsbereitschaft wurden wir versorgt, so dass für uns in dem komfortablen neuen Haus keine Wünsche offen blieben.

Für sämtliche Wege vor Ort stand uns stets ein Kleinbus als Taxi für jede noch so kleine Fahrt bis spät in den Abend hinein zur Verfügung. Dies wurde ein großer Segen für unsere Gemeinschaft. Denn so konnten wir alles zusammen erleben, denn schnell hätten vielleicht so manche Wege für Einzelne zu mühsam werden können.  

Schio erlebten wir als einen Ort der spirituellen Tiefe, die bald Besitz von uns ergriff und von unbeschreiblicher Schönheit und Vielfalt. Die Gnadenstätte mit ihren vielfältigen Bereichen hätten wir gerne noch länger gekostet. Doch die Zeit verflog viel zu rasch. Am Dienstag, unserem ersten Tag in Schio führte uns Pater Konrad durch den Gnadenort, den wir so in seiner geistigen und geschichtlichen Art erleben konnten und den am Nachmittag jeder für sich noch einmal auf sich wirken ließ. Denn durch einen kleinen Regenschauer änderten wir unsere Planung. Für diesen Nachmittag war der Gang einer gemeinsamen Kreuzwegandacht auf dem Monte di Cristo vorgesehen, welchen wir kurzfristig auf Donnerstag verlegten und so Zeit zur freien Verfügung entstand.

Mittwoch brachen wir mit dem Reisebus auf nach Padua. Diese Stadt empfing uns nach einer Hl. Messe bei dem großen „kleinen Heiligen“ Leopold Mandić bei schönstem Sonnenschein mit sommerlichen Temperaturen. Dieser vorwiegend in Padua wirkende Kapuzinerpater sah seine Berufung darin, die Menschen durch das Sakrament der Beichte mit Gott zu versöhnen. Tausende Menschen, darunter auch zahlreiche Priester und Bischöfe - darunter auch der spätere Papst Johannes Paul I. - kamen zu ihm, nachdem sie oft stundenlang in der langen Menschenschlange warteten, bis sie seinen Rat erhalten konnten. Berichtet wird von zahlreichen Wundern und Leopolds Fähigkeit, die Zukunft zu schauen. So sagte er die Zerstörung der Kirche und des Klosters durch Bomben im 2. Weltkrieg, aber die Verschonung seiner Zelle voraus, was im Mai 1944 tatsächlich eintraf. Er war ein großer Verehrer der Muttergottes und hatte mystische Gaben. Leopolds Gaben der Menschenkenntnis und Herzenswärme waren gepaart mit großem Verständnis für menschliche Schwächen. Seine umfassenden Kenntnisse der Lehren über Maria wollte er in einem Buch zusammenfassen, aufgrund seiner ununterbrochenen Tätigkeit als Beichtvater fand er dazu aber keine Zeit. Als Zeichen dieser Hingabe zur Beichte verblieb seine Hand, mit der er tausenden Menschen die Lossprechung erteilt hatte, nach seinem Tod 1942 bis heute unverwest. ( https://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Leopold_von_Castelnuovo.html )

In Padua besuchten wir natürlich sodann das Grab des Heiligen, der diese Stadt bekannt gemacht hat, den Hl. Antonius ( https://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_des_Heiligen_Antonius_(Padua)) und nicht zuletzt auch das Grab des Evangelisten Lukas ( https://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_Santa_Giustina ). Die Eindrücke hier zu beschreiben, könnten Seiten füllen. So belassen wir es bei dieser kurzen Erklärung.

Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Schio, wartete auf uns eine ganz besondere Begegnung in der unteren Stadt im Kloster der Cannossianerinnen. Dort besuchten wir das Grab der Hl. Josephine Bakhita. Ihre Geschichte ging uns im wahrsten Sinne des Wortes, unter die Haut. Nach einer Hl. Messe am Grab der Hl. Bakhita lernten wir, durch das Zeugnis einer Mitschwester, eine große begnadete Frau kennen, deren Wurzeln in der westsudanesischen Provinz Darfur lagen. Ihre Sanftmut und ihre Liebe mit der Sie alles betrachten konnte, grenzen ohne Übertreibung an Übernatürlichkeit. Sie wurde als Kind von Sklavenhändlern aus einer wohlbehüteten Gemeinschaft geraubt   und erfuhr viele Jahre unermesslichen körperlichen und seelischen Leides, bis sie letztendlich durch Gottes Gnaden von einem italienischen Konsul gekauft wurde, der ihr ein Leben in Würde, Frieden und Freude ermöglichte. So fand sie auch den Weg nach Italien und schließlich zu ihrer, wie sie selbst sagte, glückseligen Bestimmung als Braut Christi im Orden der Cannossianerinnen in Venedig und Schio. Trotz der Härte ihres Lebens fand sich nie eine Regung des Hasses oder auch nur eines bösen Wortes in ihrer Seele. Bei ihr fand man nur Liebe, Güte und Barmherzigkeit. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Josefine_Bakhita )

Tief bewegt und sichtlich ergriffen mussten wir diesen Ort viel zu bald wieder verlassen, denn unsere Wege führten uns auch unter den Eindrücken dieses Vormittags nach einer gemütlichen Mittagspause hinauf zum Kreuzweg auf den Monte di Cristo, der für uns ein wahrer Quell der Gnaden wurde.

So wuchs unsere Gemeinschaft stets mehr und mehr zusammen bis wir letztendlich fast wie in einem Abschiedsgruß, nach einem Zeugnis eines Zeitzeugen der Erscheinungen und Wunder von Schio, selbst für den ein oder anderen mit einem kleinen Wunder beschenkt die Pilgerfahrt beschließen durften. Eines der wiederkehrenden Wunder, ist ein einfaches Kreuz des ersten Kreuzwegs, welches unerklärlich für einzelne wahrnehmbar, einen wundervollen Duft verströmt und aus dem für nur wenige sichtbar Blut floss.

Und wie der erzählende Pilger erfahren durfte, wurden auch Pilger aus unsrer Gruppe Zeugen dieses übernatürlichen Duftereignisses. Als großes Geschenk dieses Tages erhielten wir alle einen Teil der Watte mit, mittels deren das Blut aus dem Kreuz aufgefangen wurde.

Und selbst zu Hause durften Daheimgebliebene Zeugen dieses Dufts werden, während Mitpilgern dieses Erlebnis verschlossen blieb.

Unvergessliche Tage der Pilgerschaft zur und sichtlich mit der Königin der Liebe liegen somit hinter uns. Gekennzeichnet von vielen guten Gesprächen und Begegnungen, deren Abrundung in einer Abschlussandacht an der Mariengrotte von Sarrod fand und somit noch einmal der Bogen zum Ursprung unserer Wallfahrt gespannt wurde. Eine von Harmonie und Freude gekennzeichnete Gemeinschaft entstand, die sich nur schwer voneinander trennen wollte und die ganz sicher ist, dass dies nicht die letzte Pilgerfahrt gewesen sein sollte. ( http://www.reginadellamore.org/?lang=de )

Verabschiedung und Danksagung

Wir bedanken uns bei den ehemaligen Verwaltungsratsmitgliedern Herrn Heinrich Jockel und Herrn Werner Fritz für Ihre 23 Jahre lange Tätigkeit und Ihren Einsatz für unsere Kirchengemeinde.


Ebenfalls gilt unser Dank an Herrn Heinrich Jahn mit seiner 32 Jahre dauernden Tätigkeit als Kirchenrendanten.

Verwaltungsratswahl

Der neue gemeinsame Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Heilige Dreifaltigkeit wurde am Wochenden des 04.03.2017 und 05.03.2017 gewählt.


In das Gremium wurden gewählt:


Josef Kopka

Norbert Machuy

Manfred Müller

Wendelin Fritz

Hubert Göbel

Bernhard Hergenröder

Josef Link

Reiner Kühnel


Allen Wählern ein herzliches Dankeschön für die Wahlbeteiligung.


Dem neuen Verwaltungsrat wünschen wir für die künftige Zusammenarbeit Alles Gute.